(Gastartikel) Small Talk im Büro – wie wichtig ist es?

Das ist ein Gastartikel von Christina Meier.

Christina Meier hat 2007 ihr Abitur gemacht und hat an der Humbolt Universität Berlin Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Management studiert. Nach dem Abschluss hat sie angefangen, in einem Beratungsunternehmen zu arbeiten und hat im Jahr 2014 ihren Master-Abschluss zur Economics and Management Science gemacht. Seit dem arbeitet sie weiter als Manager Consultant im Human Capital Advisory Services.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und viel Freude beim Umsetzen der Tipps!

Small Talk im Büro – wie wichtig ist es?

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Small Talk im Büro kann Türen öffnen. Aber viele Menschen trauen sich nicht, ein Gespräch anzufangen oder auf andere Menschen zuzugehen. Doch einen gepflegten Small Talk halten kann man lernen.

Wie wichtig ist Small Talk?

Der Mensch benötigt soziale Kontakte, um auf Dauer psychisch stark zu bleiben und sein Selbstbewusstsein zu stärken. So haben mehrere Studien ergeben, dass ein Mensch, der sich täglich mit seinen Mitmenschen unterhält, sich insgesamt wohler und glücklicher fühlt. Dazu reicht schon ein kurzes Gespräch, zum Beispiel beim Einkaufen an der Kasse oder im Fahrstuhl. Denn wer auf Dauer ohne Gespräche und soziale Kontakte bleibt, dessen Seele verkümmert.

Wann verwendet man Small Talks?

Einen Small Talk kann man natürlich zu jeder Gelegenheit halten. Wichtig ist es jedoch, sich gepflegt mit seinen Kollegen unterhalten zu können, ohne dabei besserwisserisch oder langweilig zu wirken. Typische Gelegenheiten, in denen man sich unterhalten kann, bieten sich zum Beispiel in solchen Situationen, in denen sonst betretenes Schweigen an der Tagesordnung ist.

Das wäre beispielsweise beim Warten am Kopierer oder im Fahrstuhl. Auch die Kantine oder ein schneller Gruß im Flur bietet sich als Einstieg für einen kurzen Small Talk an. Wer seine Kollegen schon vor Arbeitsbeginn im Bus oder der Bahn über den Weg läuft, kann auch hier bereits ein Gespräch beginnen und so die Fahrzeit verkürzen. Typische Situationen für einen Small Talk gibt es also viele. Man muss sich nur trauen.

Kann man Small Talk lernen und wenn ja, wie genau?

Die gute Nachricht vorneweg: Ja, einen Small Talk kann jeder lernen und so Sympathien aufbauen. Wenn man sich an bestimmte Regeln hält und einige Techniken beherrscht, ist es nicht schwierig, einen gepflegten Small Talk in jeder Lebenssituation halten zu können. Wer jedoch zu schüchtern ist oder nicht weiß, wie es genau geht, der sollte sich professionelle Hilfe in Form von Lehrgängen oder spezifischer Fachliteratur wie „Small Talk“ vom Stephan Lermer im Haufe Shop zur Hilfe holen. Damit man nie wieder sprachlos ist.

Was muss man beim Small Talk beachten?

Typische Small-Talk Fehler sind zum Beispiel, das Gespräch mit tiefschürfenden Themen oder Themen, die die anderen nicht interessieren, zu beginnen. Auch wenn es sich bei einem Small Talk um eine belanglose Konversation handelt, so ist es dennoch ein Gespräch, bei dem es bestimmte Tabuthemen geben sollte.

Diese sind zum Beispiel Politik, Beziehungen, Geld und Religion sowie die eigenen Gesundheit oder, ganz wichtig, Lästereien über die Kollegen. Besser ist es, den Small Talk mit der Situation oder den Ort zu beginnen, in der sich beide Gesprächspartner momentanen befinden. Auch gemeinsame Interessen sind ein passendes Thema.

Wie merkt man, dass der Gesprächspartner sich langweilt?

Hat man ein Gespräch begonnen, so sollte man während des Small Talks auch auf die Reaktionen von seinem Gegenüber achten. Denn es gibt bestimmte Anzeichen, wenn sich der Gesprächspartner zu langweilen beginnt. Das kann passieren, wenn man zum Beispiel, wenn man ein uninteressantes Thema gewählt hat, nur von sich selbst erzählt oder monologisiert. In diesen Fällen langweilt sich der Gesprächspartner schnell und wendet sich ab, indem er auf die Uhr sieht oder die Umgebung mustert. Auch ein Trommeln mit den Fingern auf die Tischplatte zeugt von Uninteresse.

5 Tipps zum gelungenen Small Talk

  • Hohe Erwartungen sollten vermieden werden, denn ein Small Talk sollte ein zwangloses Gespräch sein.
  • Ein selbstbewusstes Auftreten mit einem kleinen Lächeln verhilft zu einer freundlichen Atmosphäre.
  • Den Anfang machen. So kann es erst gar nicht zu einem peinlichen Schweigen kommen.
  • Ein belangloses Thema für den Einstieg wählen, zum Beispiel die momentane Situation.
  • Auf den Gesprächspartner eingehen, also auch einmal interessiert zuhören.

Fazit

Wer sich an diese Regeln hält, kann bei einem Small Talk nichts falsch machen.

Bild: ©geralt – pixabay.com

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Christoph Teege - Boxcoach

Christoph Teege - Boxcoach

Dipl.-Ing.(FH), Redner und Boxcoach. Stärkt Menschen, Teams und Unternehmen durch Boxen. Das Motto ist Boxen statt Mimimi®. Bekannt geworden durch die Erfolge als Quizbox-Weltmeister. Vorträge | Boxen statt Mimimi® - Events | Kontakt
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