Am Wochenende stand für mich die Extrem-Wanderung 7 Summits in Schröcken auf dem Programm.
- 7 Berge
- 48 km
- 4.300 Höhenmeter
Eine echte Herausforderung also.
Warum ich bei den 7 Summits Schröcken mitgemacht habe
„Christoph, hast du Lust, bei einer Extrem-Wanderung mitzumachen?“ – „Ja!“ war mein erster Impuls. Für sowas bin ich eigentlich immer zu haben.
Dann hab ich genauer hingeschaut: Passt der Termin? Habe ich genug Zeit zur Vorbereitung? Beides konnte ich bejahen. Natürlich wollte ich das nicht alleine machen. Also habe ich ein paar Freunde und Bekannte gefragt. Manche hatten schon Erfahrung mit langen Wanderungen wie dem Mammut-Marsch oder Trail-Läufen, andere mussten leider absagen. Am Ende waren wir eine kleine, motivierte Truppe von 5 Personen.
Die Vorbereitung
Wenn man sich auf so eine Challenge einlässt, reicht „einfach mal losgehen“ nicht. Vorbereitung ist alles. Das habe ich beim Quizboxen, bei den anderen Boxkämpfen und dem Ironman gelernt.
Also habe ich:
Freunde, Bekannte und Laufexperten gefragt, die sich mit langen Märschen und Bergtouren auskennen. Außedem hab ich auf meine eigenen Erfahrungen gesetzt: Ausdauer, Struktur und der Wille, dranzubleiben. Im Training hab den Fokus stärker auf Ausdauer gelegt wie z.B. mit langen Wanderungen wie meiner 44km Tour zum Brocken an meinem Geburtstag. Die letzte Woche vor dem Start war dann Tapering: Training runterfahren, erholen und Kraft tanken.
7 Summits Schröcken: Das Abenteuer auf den Bergen
In der Nacht von Freitag 5.9.2025 auf Samstag 6.9.2025 ging es um 3:30 Uhr los. 48 Kilometer, mehrere tausend Höhenmeter und unzählige Schritte lagen vor uns.Durch die Wetterbedingungen musste die Strecke geändert werden. Und obwohl ich gut vorbereitet war, habe ich am Ende nicht alle 7 Gipfel geschafft.
Meine Bilanz:
- 48km
- 3.600 Höhenmeter
- 57.000 Schritte
- rund 6.000 Kalorien
Ja, es waren nicht ganz die 7 Summits. Aber trotzdem eine Leistung, mit der ich zufrieden bin. Am Ende war ich erschöpft und glücklich. Hier findest du ein paar Eindrücke.
Fazit
Challenge nicht geschafft? Vielleicht. Aber für mich war es ein starkes Erlebnis. Und genau darum geht es: sich Herausforderungen zu stellen, das Beste zu geben und stolz auf den eigenen Weg zu sein, auch wenn es nicht perfekt läuft. Wir werden definitiv noch mal an den 7 Summits teilnehmen.
Wie gehst du mit dir um, wenn du eine Challenge nicht schaffst? Schreib mir gerne eine Nachricht.



















