Jetzt neu: Die „Starkes Ich – Starkes Wir“- Aktivreise ist offiziell als Präventionsprogramm nach § 20 SGB V anerkannt. Je nach Krankenkasse kann die Teilnahmegebühr bis zu 100 % bezuschusst werden.
Ich freue mich riesig über diese Anerkennung. Denn sie ist das Ergebnis eines Weges ist, der bereits vor vielen Jahren begonnen hat.
Eine Idee, eine Absage und viele kleine Schritte
Anfang 2017 hatte ich die Idee, einen Präventionskurs zu entwickeln. Ich war überzeugt davon, dass Bewegung nicht nur den Körper stärkt, sondern auch Selbstvertrauen, Motivation und mentale Stärke fördern kann.
Die erste Rückmeldung war allerdings ernüchternd. Meine Qualifikation reichte für eine Anerkennung noch nicht aus. Aber so schnell gebe ich nicht auf.
Also begann ich, mich gezielt weiterzubilden. Neben meiner Selbstständigkeit absolvierte ich weitere Ausbildungen und schloss schließlich die Weiterbildung zum IST-Diplom-Präventionstrainer erfolgreich ab. Doch auch danach war das Ziel noch nicht erreicht.
Von der Idee zur Aktivreise
Im nächsten Schritt begann die Entwicklung des Konzepts. Es wurde geschrieben, getestet, überarbeitet und immer wieder verbessert. Ein typischer Entwicklungsprozess mit vielen kleinen Anpassungen und auch einigen Rückschlägen.
Bis schließlich die Nachricht kam, auf die ich so lange hingearbeitet hatte: Die „Starkes Ich – Starkes Wir“- Aktivreise wurde von der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) anerkannt. Das Besondere ist: Je nach Krankenkasse kann die Teilnahmegebühr nun bis zu 100 Prozent bezuschusst werden.
Worum geht es in der Aktivreise? Die Aktivreise ist bewusst kein klassischer Wochenkurs. Stattdessen erwartet die Teilnehmenden ein kompaktes 4-Tage-Format, in dem Bewegung und Kräftigung im Vorderung stehen. Das Ziel ist es, Menschen zu stärken und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie auch im Alltag langfristig leistungsfähig bleiben.
Kämpfen bzw. dranbleiben lohnt sich doch
Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, bestätigt sich für mich eine Erkenntnis immer wieder: Kämpfen bzw. dranbleiben lohnt sich doch. Denn große Ziele entstehen selten über Nacht. Sie entstehen durch viele kleine Schritte, durch kontinuierliches Lernen und durch die Bereitschaft, nach Rückschlägen wieder aufzustehen. Ich freue mich darauf, das Konzept in den nächsten Wochen ausführlicher vorzustellen und gemeinsam mit den ersten Teilnehmenden auf diese Reise zu gehen.
Foto im Artikel: Aktivreise „Starkes Ich – Starkes Wir“ – privat
