Es ist nie zu spät, neue Wege zu gehen

Es ist nie zu spät neue Wege zu gehen.

Die Tage des Jahres 2017 sind gezählt, das neue Jahr 2018 steht bereits vor derTür. Viele Menschen setzen sich neue Ziele, fassen gute Vorsätze – und setzen sie nicht um. So liegt die Vermutung nahe, dass für zahlreiche Menschen möglicherweise auch 2018 das Motto lautet: neues Jahr, neue Chancen, alter Trott?

Das muss aber nicht so sein!

Wir können uns jederzeit in alle Richtungen verändern.

Wir können sicherlich nicht alles schaffen, aber wir können mehr als wir glauben.

Wenn ich etwas gelernt habe, dann ist es die Erkenntnis, dass es für neue Wege nie zu spät ist.

Äußere Klarheit führt zu innerer Klarheit – und umgekehrt

Um die Gedanken zu sortieren und mich nicht im Strudel der Gedanken zu verlieren, greife ich manchmal zu unkonventionellen Mitteln. Eins davon ist zum Beispiel das Aufräumen.

Nutzen Sie die Zeit zwischen den Jahren und räumen Sie Ihr Büro auf. Trennen Sie sich von allen Gegenständen und Utensilien, die Ihnen keine Freude mehr bereiten. Gehen Sie alle Ordner durch und beschriften Sie sie gegebenenfalls neu. Richten Sie Ihren Arbeitsplatz so ein, dass sie möglichst wenig suchen müssen. Stellen Sie die Möbel um, wenn es Ihnen besser gefällt.

Und wenn Sie schon dabei, räumen Sie auch gedanklich auf.

  • Was haben Sie alles erlebt? Schöne, aber auch furchtbare Momente?
  • Vielleicht haben Sie Menschen getroffen, die Sie inspirieren und Ihnen Freude schenkten?
  • Und wenn nicht? Dann seien Sie selbst so ein Mensch.  Seien Sie dankbar für die vielen Glücksmomente in Ihrem Leben. Die Zeit rennt.

Dankbarkeit ist wie ein Schlüssel, der den Lauf der Zeit zu verlangsamen scheint.

  • Schauen Sie auch auf die Momente, in denen Sie Mist gemacht haben. Wenn noch nicht geschehen, suchen Sie jetzt das Gespräch und klären Sie den Konflikt. Friede, Freude, Eierkuchen? Es muss nicht automatisch in einem vermeintlich positiven Ergebnis enden. Es ist nichts Verwerfliches, einen Konflikt einfach stehen zu lassen und zu sagen: ‚Dann kommen wir eben nicht mehr zusammen.‘ Daran ist nichts falsch, ganz im Gegenteil. Das ist völlig okay!

Neue Wege gehen: Erst denken, dann handeln

Gehen Sie auch Ihre beruflichen Gewohnheiten und To do‘s durch.

  • Was hat zu welchem Ergebnis geführt?
  • Wie zufrieden sind Sie mit dem Ergebnis?
  • Was können Sie noch besser machen? Was sollten Sie künftig lieber lassen?

Wenn es Ihnen hilft, dann erstellen Sie auch eine „Not-to-do“- Liste. Schreiben Sie alles darauf, was Sie 2018 nicht mehr machen wollen und hängen Sie diese Liste in Sichtweite auf.

Das führt dazu, dass Sie im Alltag den Fokus beibehalten. Auf meiner To-do-Liste steht zum Beispiel, dass ich nicht immer sofort „ja“ zu Kooperationen und Projekten sage. Ich kann mich schnell für Themen begeistern, bin sofort Feuer und Flamme. Allerdings musste ich die Erfahrung machen, dass die meisten Kooperationen Flops waren. Ich konzentriere mich jetzt nur noch auf das, womit ich bei meinen Kunden sehr gute Ergebnisse erziele.

Nutzen auch Sie diese Zeit, um das Jahr 2018 gedanklich vorweg zu nehmen.

  • Was haben Sie 2018 vor und welche Gewohnheiten helfen Ihnen dabei, dieses Ziel wahr werden zu lassen?
  • Wollen Sie endlich beruflich Vollgas geben?
  • Wollen Sie herausfinden, was noch in Ihnen steckt?
  • Wollen Sie sich einen lang ersehnten Traum erfüllen?
  • Wollen Sie ein Buch schreiben?
  • Wollen Sie sich selbständig machen?
  • Wollen Sie sich körperlich verändern?

Das sind Fragen, die immer mal wieder in den Seminaren gestellt wurden. Was auch immer es ist, gehen Sie diesem Wunsch nach. Sie müssen ja nicht von heute auf morgen alles verändern. Das verlangt auch keiner von Ihnen. Entwicklung, Veränderung, neue Wege gehen – das braucht Zeit. Es kommt auch immer auf die körperlichen und mentalen Voraussetzungen sowie die sozialen Rahmenbedingungen an. Und bei aller Euphorie und Begeisterung: Denken Sie erst nach, bevor Sie handeln.

Neue Wege gehen: Sie müssen auch ein blaues Auge riskieren

Das Erreichen eines Ziels lässt sich ohne weiteres mit einem Boxkampf gleichsetzen. Auf dem Weg dorthin tut es manchmal weh, sei es, weil wir Fehler machen oder Rückschläge verkraften müssen. Manchmal gehen wir kurz zu Boden, aber wir rappeln uns wieder hoch.

Bei all dem gibt es keine Garantie, dass wir unsere Ziele trotz eines harten Kampfes auch erreichen werden. Verdammt! Selbstzweifel, die Unlust, Misserfolg; das tut alles höllisch weh. Aber es ist so geil, weil uns das, was uns nicht umhaut, nur stärker macht!

Deshalb möchte ich Sie hier und jetzt dazu auffordern, für Ihr Ziel zu kämpfen. Sie entscheiden, wofür Sie kämpfen. Und wenn Sie Ihre ganz persönliche Meisterschaft errungen haben, gehören die Schmerzen der Vergangenheit an. Das wunderbare Gefühl des Sieges überstrahlt alles. Das prägt Sie ein Leben lang!

Kein halbwegs intelligenter Boxer würde freiwillig unvorbereitet in den Ring steigen. Die Erfolgsaussichten wären nahezu null. Aber die meisten Menschen verhalten sich genauso. Ist das nicht seltsam? Sie fordern den Sieg, den Erfolg sofort ein, sind aber nicht bereit, ins Training zu gehen und etwas dafür zu tun! Das habe ich noch nie verstanden.

Machen Sie es anders!

Bereiten Sie sich vor, Sie haben genügend Zeit dafür. Falls nicht, stehen Sie notfalls eine Stunde eher auf oder gehen Sie eine Stunde später ins Bett. Lassen Sie sich eine Stunde weniger von Fernsehprogrammen, Netflix und Youtube berieseln und nutzen Sie diese gewonnene Zeit.

Sie müssen auch nicht der Erste bei der Party am Wochenende sein. Kommen Sie einfach eine Stunde später. Ihr Besuch zählt, nicht dessen Dauer! Erkennen Sie worauf ich abziele?

Wer sein Ziel erreichen will, der findet Wege.

Nach Tagen, Wochen, Monaten, oft auch erst nach Jahren kommt dann die Entscheidung, ob Sie sich tatsächlich trauen, den neuen Weg zu gehen.

Sie steigen bildlich gesprochen in den Ring und kämpfen für Ihren Traum oder Ihr Ziel.

Wenn Sie im Ring stehen, gibt es keinen Weg zurück. Sie überschreiten den Rubikon.

Jetzt können Sie zeigen, was alles in Ihnen steckt!

Fazit

Es ist nie zu spät, um neue Wege zu gehen. Eine 100-prozentige Sicherheit, dass Sie das Ziel erreichen, gibt es nicht. Mit einer guten Vorbereitung, positiven persönlichen Eigenschaften wie Mut, Kampfgeist und Hingabe und einem guten Team an Ihrer Seite sind die Erfolgsaussichten mehr als prächtig.

Auf ein Neues in 2018!

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Bilder im Artikel Neue Wege gehen: ©privat

Christoph Teege - Boxcoach

Im Blog schreibe ich darüber, wie Menschen, Teams und Unternehmen im Alltag vom Boxen profitieren können. Vorträge | Boxevents | Coaching | Boxtraining.
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