Teamgeist online verbessern – Digitalisierung in der Weiterbildungsbranche

Teamgeist online verbessern, dank Digitalisierung. Digitalisierung, Digitalisierung in der Weiterbildung

 

Teamgeist online verbessern – dank Digitalisierung.

Digitalisierung ist ein Schlagwort, das seit mehreren Wochen und Monaten in aller Munde ist; ein Begriff, der auch vor der Weiterbildungsbranche nicht Halt macht. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir erst am Anfang stehen. Im Laufe der nächsten Jahre werden noch weitere Technologien entwickelt werden, mit denen wir leichter Wissen aneignen können und uns im Team austauschen können.

Alleine lernen und sich austauschen

In der digitalen Welt von heute ist es kein Problem mehr, an gewünschte Informationen zu kommen; kein Wunder bei den vielfältigen Möglichkeiten, die es heute gibt:

  • Webinare,
  • Online-Kurse,
  • Video-Tutorials,
  • youtube,
  • Blogs,
  • Apps
  • und andere Selbstlern-Programme.

Die Qualität spielt bei der Betrachtung hier keine Rolle, da jedes Medium durchaus seine Berechtigung hat.Wir können uns das aus unserer Sicht beste Medium aussuchen und sogar selbst entscheiden, wann und wo wir lernen möchten.

Ist das nicht großartig?

Aber es gibt etwas, dass all diese Angebote trotzdem nicht leisten können: eine intensive, gedankliche Auseinandersetzung, also das Reflektieren, Nachvollziehen, Verstehen wollen und der Austausch im Team. Das geht zwar auch online Allerdings ist es noch intensiver in den Präsenzveranstaltungen.

Teamgeist online verbessern

Die modernen Medien haben noch einen weiteren Vorteil. Sie lassen sich immer wieder abrufen und anwenden. Wie bekannt ist, lernen wir nicht nur auf verschiedene Arten (hören, lesen, schreiben, in Bildern), sondern auch in einem unterschiedlichen Tempo.

Der wohl wichtigste Faktor ist das Vorwissen. Je mehr ich zu einem Thema weiß, umso leichter kann ich Neues hinzulernen. Diesen Konsolidierungs- und Reifungsprozess können wir beeinflussen, in dem der zu lernende Stoff mit möglichst vielen Sinnen möglichst oft wiederholt wird.

In dieser Hinsicht sind Sie dank der Digitalisierung klar im Vorteil. Sie können den Stoff so oft wiederholen, wie Sie möchten – und das ohne schlechtes Gewissen oder Peinlichkeiten. Lernen Sie in Ihrem Tempo – aber tun Sie es! Anschließend kann man gemeinsam im Team online sich austauschen und die nächsten todos vereinbaren.

Sowohl online als auch in der Präsenzveranstaltung werden Sie die meisten Fortschritte erzielen, wenn Sie regelmäßig trainieren – idealerweise mit einem Trainer.

Digitalisierung überwindet Grenzen

Am heimischen PC weltweit an Vorlesungen von Universitäten teilzunehmen ist heute ganz selbstverständlich. Vielen Menschen wird gleichzeitig – unabhängig von deren Aufenthaltsort – Wissen vermittelt.

Und aufwändige Recherchen von damals sind heute mit ein paar Mausklicks erledigt. Das Wissen ist vorhanden. Wo wir gerade sind und wie spät es ist, spielt keine Rolle. Wir müssen das Wissen einfach nur abrufen! Ein PC oder Laptop mit Internetanschluss, sogar das Smartphone genügen. Diesen Riesenvorteil sollte wirklich jeder nutzen.

Viel zu oft nehmen wir das, was wir im Internet lesen, für „bare Münze“ ohne es zu hinterfragen. Frei nach dem Motto: Was im Internet steht, stimmt! Dieses Verhalten führt zu einer (gefährlichen) Denkfaulheit. Wir nehmen dieses sogenannte Wissen unreflektiert auf, ohne uns zu fragen, ob das wirklich alles richtig ist. An diesem Punkt sollten wir wesentlich kritischer sein.

Fazit: Teamgeist online verbessern

Die Digitalisierung ist an sich nichts Schlechtes, unsere Art der Bewertung schon. Daran müssen wir arbeiten. Gelingt uns das, freue ich mich auf eine Zukunft, in der wir schon bald eine Renaissance altehrwürdiger Werte wie Respekt, Moral und Ethik erleben werden. Schöne Aussichten, wie ich finde.

Ihnen hat der Blog-Artikel gefallen?

Dann tragen Sie sich jetzt in den Newsletter von Christoph Teege ein. Sie bekommen dann per Mail jeden Blog-Artikel, Neuigkeiten und das E-Book “Selbstbehauptung und die Kunst, Ziele gesund zu erreichen”.

 

Bild im Artikel Teamgeist online: ©depositphotos.com / ©privat

Christoph Teege - Boxcoach

Christoph Teege - Boxcoach

Dipl.-Ing.(FH), Redner und Boxcoach. Stärkt Menschen, Teams und Unternehmen durch Boxen. Das Motto ist Boxen statt Mimimi®. Bekannt geworden durch die Erfolge als Quizbox-Weltmeister. Vorträge | Boxen statt Mimimi® - Events | Kontakt
Christoph Teege - Boxcoach
4 Kommentare
  1. Heiko Miedlich
    Heiko Miedlich sagte:

    Guten Tag Herr Teege,

    ich habe Ihren Beitrag aufmerksam und mit großem Interesse gelesen, weil mich das Thema “LERNEN” auch sehr beschäftigt. Obwohl wir uns in vielen ganz sicher einig sind, gehen unsere Meinungen in zentralen Punkten doch auseinander.
    Ich fange mal mit einer Definition an. „Der Begriff Digitalisierung bezeichnet die Überführung analoger Größen in diskrete (abgestufte) Werte, zu dem Zweck, sie elektronisch zu speichern oder zu verarbeiten.“ Entliehen habe ich diese Wikipedia. Somit ist alles das, was in den Medien als „Digitalisierung“ z. Zt. glorifiziert wird nur die Beschreibung eines Werkzeuges. Eines sehr mächtigen zwar, aber eben nicht mehr als das.
    Für mich ist das folgende Zitat von Albert Einstein zum Thema „LERNEN“ zentral. „Lernen ist Erfahrung, alles andere ist nur Information.“
    Aus diesem Grund behaupte ich, dass intellektuelles Wissen nicht produktiv ist.
    Ihrem Fazit, es geht um die Ausbildung von „KÖNNEN“ folge ich vollständig, nur sehe ich einen anderen Weg als Sie. Studien belegen, dass die Aneignung von Wissen mit Hilfe elektronischer Medien (Google ist z. Zt. gern genommen, wenn es um das Nachlesen bestimmter Sachverhalte geht) weniger nachhaltig ist, als wenn man ein Buch für diesen Zweck nutzt. (nachzulesen/nachzusehen in Vorträgen von Prof. Dr. Manfred Spitzer) Und ich möchte niemals bei jemand in einem Auto mitfahren, der das Autofahren mit Hilfe elektronischer Medien gelernt hat. Es geht kein Weg an dem praktischen TUN vorbei!
    Und ich habe noch eine These: „Motivieren zerstört Motivation“. Nach meiner Ansicht gehören sämtliche extrinsischen Anreizsysteme abgeschafft. Wenn jemand nicht die Neugier in sich trägt, etwas zu lernen, bekommen wir, wie intensiv wir das auch immer fördern, maximal ein durchschnittliches Ergebnis. Es geht nach meiner Ansicht künftig darum, Stärken noch besser zu nutzen und ich sehe den Lehrer/Trainer/Dozenten… künftig in der Rolle eines Coaches.
    Dynamikrobuste Systeme brauchen Menschen, die mit ihren persönlichen Wertesystemen das Wertesystem der Firma, der Organisation, … stützen und weiterentwickeln. Erste Ansätze, wie dies in der Praxis gelingt, findet man bei dem Projekt „Schule im Aufbruch“ (http://schule-im-aufbruch.de/) Somit ist die Frage zu beantworten: „Warum soll xyz getan werden.“ Wenn die Antwort darauf, den Menschen in seiner Seele berührt, dann ist er/sie meines Erachtens mit Herz und Verstand dabei und lernt.
    In diesem Sinne, freue ich mich auf Ihre Antwort und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

    Antworten
    • Christoph Teege - Bildung trifft Boxen
      Christoph Teege - Bildung trifft Boxen sagte:

      Hallo Herr Miedlich,

      Danke für Ihren Kommentar. Da sind einige sehr richtige Aspekte und Ansätze enthalten.

      Mir war nur wichtig, noch mal darauf hinzuweisen, dass Wissen nicht gleich Können ist. Es geht um die Verzahnung von Theorie und Praxis.

      Klar, die Rolle des Trainers ist elementar. Das wird noch viel zu wenig berücksichtigt.

      Es gibt also noch viel zu tun!

      Ihnen ein schönes Wochenende,

      LG
      Christoph Teege

      Antworten
      • Bernd Sankowsky
        Bernd Sankowsky sagte:

        Hallo Herr Tege, sie schreiben “Das wird noch viel zu wenig berücksichtigt”. Nach meiner Interpretation bedeutet das, die GF und Mitarbeiter oft nicht die Ziele von Fortbildungsmaßnahmen verstanden oder definiert haben und die Notwendigkeiten von Kompetenzprüfungen verkennen (ISO 9001).
        Ihr Fazit mit Verknüpfung von Digitalisierung -auch mit kritischer Reflektion- und “altehrwürdiger Werte wie Respekt, Moral und Ethik” halte ich ich für gewagt. Dieser Idealismus ist wünschenswert, gefällt mir. Bitte mehr davon!
        Sonnige Grüße aus Berlin von Bernd Sankowsky

        Antworten
        • Alex Löwe
          Alex Löwe sagte:

          Respekt, Moral und Ethik schreiben wir uns auf die Fahnen!
          Wir bündeln unsere Stimmen und singen!
          Unser Fokus sucht das Leben!
          Unsere Herz spricht die Wahrheit!
          Meine Seele verwand der deinen!

          Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert