Gastartikel: Fünf Tipps für nachhaltige Mitarbeitermotivation

Mitarbeitermotivation

Gastartikel: Fünf Tipps für nachhaltige Mitarbeitermotivation

Mitarbeiter bleiben heute längst nicht mehr bis zum Rentenalter in einem Unternehmen. Damit Leistungsträger auf Dauer gehalten werden, müssen entsprechende Anreize geschaffen werden. Mit den technischen Voraussetzungen für angenehme Arbeitsabläufe alleine ist es nicht getan. Die Motivation am Arbeitsplatz ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Als ein aktiver, langfristiger Prozess stellt sie eine Daueraufgabe innerhalb der Mitarbeiterführung dar. Fünf Tipps zur Mitarbeitermotivation.

Unternehmer unterschätzen die Bedeutung der Mitarbeitermotivation

Mitarbeitermotivation erfolgt durch die Führungskraft im Unternehmen und hat das Ziel, Leistung oder Verhalten eines Angestellten nachhaltig zu verbessern. Diese Motivation kann extrinsisch erfolgen, was bedeutet, dass äußere Anreize wie zum Beispiel eine Gehaltserhöhung geschaffen werden. Bei der intrinsischen Motivation werden Impulse gesetzt. Dadurch wird der Mitarbeiter derart angespornt, dass er von sich aus vollen Einsatz bringt.

Während die extrinsische Motivation nur relativ kurz wirkt, sind die Ergebnisse intrinsischer Anreize deutlich langfristiger, da es dadurch zu einer intensiven emotionalen Anbindung an ein Unternehmen kommt. Gerade dieser Motivationsfaktor wird von Führungskräften unterschätzt. Erhebungen zufolge leisten 68 Prozent aller Arbeitnehmer nur das, was sie in ihrem Job unbedingt müssen. Dadurch gehen der Wirtschaft jährlich Milliarden verloren. Effektive Mitarbeitermotivation kann schon mit ganz einfachen Mitteln erreicht werden.

1. Ziele geben

Fordern, aber nicht überfordern, lautet die Devise. Jeder Mitarbeiter muss Ziele haben, die seinen Ehrgeiz anspornen. Sie sollten mit dem Vorgesetzten definiert und regelmäßig überprüft werden. Dabei ist es wichtig, Schritt für Schritt mehr Verantwortung zu übertragen. So wird der Chef als Partner erlebt.

2. Flexiblere Arbeitszeiten

Heute ist technisch nahezu nichts mehr unmöglich. Feste Arbeitszeiten gehören daher auf den Prüfstand. Wenn vom Arbeitnehmer Flexibilität erwartet wird, können Unternehmen das mit angepassten Arbeitszeiten jenseits der klassischen Voll- und Teilzeitmodelle honorieren. So werden Bedingungen geschaffen, die individuelle Lebenssituationen berücksichtigen.

3. Arbeitsplatz mit Atmosphäre

Ein angenehmer, aufgeräumter Arbeitsplatz fördert Arbeitsklima, Motivation und Produktivität. Schon einfache und flexible Trennwände wie sie bei Gaerner erhältlich sind, schaffen Überblick und gleichzeitig kreativen Freiraum. Persönliche Elemente wie Bilder sorgen für Atmosphäre. Ideal ist eine Balance aus sauber, individuell und professionell am Arbeitsplatz. Da muss das Mobiliar mitspielen, denn abgewetzte und zusammengewürfelte Möbel beflügeln niemand. Schon bei der Büroeinrichtung kann Corporate Identity demonstriert werden. Auch Farben können eingesetzt werden, um eine positive Grundstimmung zu schaffen.

4. Anerkennung statt Lob

Lob bezieht sich auf eine kurzfristige Leistung, sollte aber nur dann ausgesprochen werden, wenn eine Aufgabe wirklich außerordentlich gut erfüllt wurde. Zudem muss Lob konkret formuliert sein, damit es den Empfänger erreicht. Es bringt jedoch wenig, wenn gleichzeitig die Anerkennung fehlt. Anerkennung ist ein Gefühl, das einem Mitarbeiter langfristig vermittelt wird, indem der Vorgesetzte auf Bedürfnisse der Angestellten achtet, sie fördert, integer ist, Hilfestellung gibt und lösungsorientiert agiert.

5. Talente fördern

Ein guter Chef erkennt das Potenzial, das in einem Mitarbeiter schlummert und bietet ihm die Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Fortbildungen erzeugen Ehrgeiz und bringen Schwung und frische Energie zurück ins Unternehmen. Wer so aufgebaut wird, identifiziert sich stärker mit der Firma und bleibt.

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Christoph Teege

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Dipl.-Ing.(FH), Selbstmanagement-Trainer und Boxcoach - Mit Stress, Druck und Rückschlägen souverän umgehen. Start | Selbstmanagement und Boxen | Blog
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