Rückschläge im Alltag sind keine Geraden oder Haken wie beim Boxen, sondern eher Motivationsprobleme, Enttäuschungen, Stress oder auch verbale Angriffe, z. B. Beleidigungen.
Letzte Woche ging es um Motivationsprobleme. Diese Woche geht es um Stress. Stress gehört zum Leben. 66% der Berufstätigen fühlen sich häufig oder manchmal gestresst (Quelle: TK Stress-Report aus 2025). Die Frage ist also nicht, ob er kommt, sondern wie du mit ihm umgehst.
Stress abbauen durch körperliche Bewegung
Wenn der Druck steigt, greifen viele zu kurzfristigen Lösungen: Alkohol, Zigaretten, übermäßiges Essen oder endloses Scrollen. Das kann kurzfristig entspannen. Langfristig verschiebt es das Problem jedoch nur und bringt neue Probleme. Im schlimmsten Fall droht sogar der gesundheitliche K.o.
Bewegung ist hier deutlich nachhaltiger wie z.B. Boxen. Körperliche Aktivität hilft, Stresshormone abzubauen und den Kopf freizubekommen. Natürlich gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift. Exzessiver Sport kann selbst wieder Stress erzeugen. Ziel ist nicht Überforderung, sondern Stress abbauen durch Bewegung.
Stress abmildern oder gar nicht erst entstehen lassen
Stress gab es schon immer und wird es immer geben. Entscheidend ist deine Reaktion. Wenn du regelmäßig für Ausgleich sorgst, dann bist du schon mal gut aufgestellt. Danach kannst überlegen wie du den Stress abmildern bzw. gar nicht entstehen lässt. Stell dir dazu Fragen stellen wie:
- Wer oder was erzeugt den Stress in mir?
- Wann tritt er besonders stark auf?
- Warum trifft mich genau diese Situation so sehr?
Boxen stärkt nicht nur die körperliche Belastbarkeit, sondern auch das Selbstvertrauen. Und genau dieses Selbstvertrauen hilft dir, klarer Grenzen zu setzen und Nein zu sagen. Denk dran.Jedes Nein gegenüber anderen ist gleichzeitig ein Ja zu dir.
Stress verschwindet nicht einfach. Aber du kannst lernen, souveräner mit ihm umzugehen.
Wie gehst du mit Stress um?
Foto im Artikel Stress abbauen durch Bewegung ©privat
