Für viele Christen beginnt morgen am 18. Februar die Fastenzeit. Traditionell verzichten Menschen in diesen 40 Tagen auf Fleisch, Alkohol oder Zucker. Der Gedanke dahinter: bewusster leben, Gewohnheiten hinterfragen, Klarheit gewinnen.
Ich habe eine alternative Idee: Mimimi-Fasten.
Also 40 Tage konsequent weniger Ausreden, weniger Jammern, weniger Mimimi.
Kein:
- „Ich würde ja gern, aber …“
- „Ich kann nicht!“
- „So etwas passiert immer nur mir!“
- „Dafür habe ich gerade keine Zeit.“
- „Bei mir bringt das sowieso nichts.“
- „Die anderen haben es leichter.“
- „Ich bin halt nicht der Typ dafür.“
- „Das habe ich schon mal versucht.“
Kommt dir der eine oder andere Satz bekannt vor?
Diese Sätze wirken harmlos. Doch häufig wiederholt (entweder bewusst oder unbewusst) sind mächtig. Sie nehmen dir Verantwortung und halten dich klein. Hier noch mal zur Erinnerung die Definition von Mimimi (Youtube-Video).
Natürlich gibt es beim Mimimi-Fasten auch Ausnahmen
Mimimi-Fasten bedeutet nicht, Probleme zu ignorieren, nur noch positiv zu denken oder alles schönzureden. Es bedeutet, bewusster mit deiner Haltung.
- Statt „Ich kann nicht“ könntest du fragen: „Was wäre der KMS? (der kleinstmögliche Schritt)?“
- Statt „Ich habe keine Zeit“: „Wofür entscheide ich mich stattdessen?“ Lies dazu auch diesen Blog-Artikel
- Statt „Das klappt eh nicht“: „Was kann ich daraus lernen?“
Natürlich gibt es Ausnahmen wie z.B. das Mimimi-Meeting. Eine Methode, um Dinge klar anzusprechen. Entscheidend ist, dass Jammern nicht zum Dauerzustand wird. 40 Tage sind ein überschaubarer Zeitraum. Lang genug, um Gewohnheiten zu verändern. Kurz genug, um es wirklich zu versuchen. Vielleicht merkst du in dieser Zeit, wie viel Energie frei wird, wenn du Verantwortung übernimmst.
Foto im Artikel Mimimi-Fasten ©privat
