3 Tipps zum Anfangen, Dranbleiben und Durchboxen

dranbleiben

Dranbleiben – auch, wenn wir gerade einen Rückschlag kassieren müssen.

Die Corona-Krise hat uns alle wie ein Schlag ins Gesicht getroffen. Einige von uns taumeln wie ein angeknockter Boxer, andere sind schon zu Boden gegangen. Daraus ergeben sich Fragen: Soll ich aufgeben und das Handtuch schmeißen? (Was auch manchmal sinnvoll ist, um Schlimmeres zu vermeiden). Oder pass ich mich der neuen Situation möglichst schnell an und boxe mich da durch? (Hier geht es vor allem darum, sein Ego nach hinten zu stellen und schnell Lösungen zu finden ohne in Aktionismus zu verfallen. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan).

Dranbleiben, nicht gleich aufgeben

Egal, ob Sport, Beruf oder ein anderer Lebensbereich. Sobald der erste Rückschlag, eine Krise, ein Problem oder die erste Durststrecke kommt, geben wir auf. Und warum? Weil es meistens (zu) anstrengend ist, sich wieder aufzuraffen. Dabei können wir doch gerade in diesen Momenten sagen: Jetzt erst recht!

Wenn wir mit einem Problem konfrontiert werden, weil es nicht läuft wie geplant, gibt es drei Verhaltensweisen:

  1. abwarten,
  2. weglaufen oder verdrängen oder
  3. dranbleiben und sich mit dem Problem aktiv auseinandersetzen

Ich vergleiche das immer mit einem Boxkampf: Mit einem Gegner im Boxring habe ich das gleiche Problem. Du kannst abwarten und beobachten, weglaufen oder verdrängen. Oder du setzt dich aktiv mit dem Problem beziehungsweise mit dem Gegner auseinander.

Im „normalen“ haben wir keinen echten Gegner. Der größte Gegner sitzt in unserem Kopf.

Welches Verhalten angemessen ist, hängt im Ring wie auch im Leben von der Situation ab. Im Idealfall gibt es eine „Ringecke“, also ein Team, das von außen Tipps und Impulse geben und mit dem ich mich beraten kann. Wenn ich dann immer noch nicht weiß, wie ich mich optimal verhalte, ist die beste Lösung, sich aktiv mit dem Problem auseinanderzusetzen und zu versuchen, es möglichst schnell zu lösen.

3 Tipps zum Anfangen, Dranbleiben und Durchboxen

Es wird immer Probleme, Durststrecken und Motivationsprobleme geben. Das ist so sicher wie es Rückschläge in einem Boxkampf geben wird. Es wäre naiv, sich nicht damit beschäftigen zu wollen.

Hier meine drei Tipps zum Anfangen, Dranbleiben und Durchboxen.

3. Beschäftige dich auch mit den Risiken.

Es geht nicht darum, sich unnötig Sorgen zu machen. Dennoch solltest du einen kritisch-realistischen Blick auf dein Vorhaben werfen. Sonst wirst du schnell von einem Problem ausgeknockt. Frage dich also, was alles schiefgehen kann und wie hoch der dadurch entstandene Schaden sein könnte. Frage dich aber ebenso, was du gewinnen kannst, wenn du dein Ziel erreichst.

2. Teste im Kleinen, was du vorhast.

Auch hier greift wieder die Analogie zum Boxen. Kein halbwegs intelligenter Boxer würde nach nur einer Trainingseinheit in den Ring steigen. Wenn du etwas starten willst, fange im Rahmen deiner Möglichkeiten erst einmal klein an.

Sammle Erfahrungen und teste aus, ob du das, was du vorhast, auch wirklich wirklich willst und kannst.

Nach ein paar Wochen, Monaten oder Jahren musst du eine Entscheidung treffen.

1. Dranbleiben. Gib nicht gleich auf, sondern kämpfe für dein Ziel.

Rückschläge sind normal – auch wenn du wie ein Besessener trainiert hast. Es werden im Wettkampf trotzdem immer wieder unvorhergesehene Dinge passieren. Sei darauf vorbereitet und versuche aus den Rückschlägen zu lernen (Stichwort: LDS). Ist dein Ziel nach wie vor realistisch und deine Gesundheit nicht ernsthaft gefährdet, kämpfe weiter, bleib dran und boxe dich durch!

Fazit

Solange du dein Ziel noch erreichen kannst, du ein gutes Gefühl dabei hast und deine Gesundheit nicht darunter leidet, bleibe dran und boxe dich durch diese schweren Zeiten. Gerne unterstütze ich dich dabei.

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Foto im Artikel: Dranbleiben ©privat