Boxen statt Mimimi-Mai: 3 Tipps gegen Jammern

 

Jammern? Besser: Boxen statt Mimimi®

Der Volksmund sagt: „Alles neu macht der Mai“. Dieser Spruch ist die erste Strophe des 200 Jahre alten Liedes oder Gedichtes „Alles neu“ von Hermann Adam von Kamp. Da heißt es: “Alles neu macht der Mai, macht die Seele frisch und frei“. Frei übersetzt bedeutete das, dass der Mai ein guter Zeitpunkt ist, um etwas Neues zu beginnen.

Das passt doch wunderbar!

Warum sollten wir die kommenden Tage nicht nutzen, um die eigene Einstellung zu überprüfen, sie gegebenenfalls zu verändern und den Mai zu einem „Boxen statt Mimimi“-Mai zu machen? Versuchen wir in den kommenden Tagen, auf Mimimi, chronisches Jammern und Klagen zu verzichten und im Rahmen der Möglichkeiten aktiv nach Lösungen zu suchen.

Jammern und Mimimi kommt selten allein

Jammern, klagen, herumnörgeln und motzen, ist wie Rauchen, Zähne putzen oder Sport eine Gewohnheit. Und jede Gewohnheit ist mit bestimmten Verhaltensweisen verbunden, die zu bestimmten Ergebnissen führen.

Das Mimimi hat durchaus seine Vorteile (Ironie ein):

Wenn du viel jammerst, findest du recht schnell Gleichgesinnte. Du kommst mit anderen ins Gespräch, ihr könnt euch gegenseitig bemitleiden und findet eventuell Gemeinsamkeiten. Plötzlich fühlt sich das Jammern richtig gut an. Und vielleicht kommt es sogar noch besser:

Wenn du feststellst, dass du in der Gruppe der Jammernden der Größte bist. Das ist doch ein toller Erfolg. Du bekommst Aufmerksamkeit, Anerkennung und Bestätigung durch Andere. Und weil sich das so klasse anfühlt, machst du damit weiter. Warum auch nicht?

Es gibt doch überhaupt keinen Grund, daran etwas zu ändern (Ironie aus).

Einen großen Nachteil hat das Gejammer und Gemecker leider auch: Du erreichst nicht das, was du dir vorgenommen hast.Tatsächlich gilt: Entweder Ausreden oder Ergebnisse.

Tipp #1: Das Jammern unterbrechen

Unser Motto ist Boxen statt Mimimi®. Das bedeutet, dass wir nur kurz, also sehr kurz jammern und uns darauf konzentrieren, was wir im Rahmen unserer Möglichkeiten ändern können: Love it, leave it or change it.

Es ist wichtig, sich den Mimimi-Moment bewusst zu machen; entweder für dich allein oder innerhalb deines Umfelds. Dann trefft ihr die Vereinbarung, euch gegenseitig darauf hinzuweisen, wenn jemand im übertriebenen Maße herumjammern sollt

Diese Methode eignet sich im Übrigen auch hervorragend für Teams und Unternehmen. So lässt sich die Team- bzw. Unternehmenskultur ganz nebenbei von innen nach außen verändern.

Im Sinne der Nachhaltigkeit bieten sich die kleinen oder großen Boxen-statt-Mimimi Motivationskarten aus dem Shop an. Einfach mit einem Augenzwinkern auf das Bild zeigen und die Botschaft ist klar.

Tipp #2: Einstellung ändern

Nachdem du den Mimimi-Moment unterbrochen hast, frage dich selbst:

  • Warum jammere ich? Will ich einfach nur meckern und Frust loswerden? Will ich gehört werden oder agiere aus Gewohnheit?

Wenn du intensiver darüber nachdenkst, wird dir schnell klar werden, dass es Zeit für eine Veränderung ist. Ich muss z.B.

  • mehr Sport machen.
  • gesünder essen.
  • früher aufstehen.
  • noch dies und das auf der Arbeit erledigen.

Zugegebenermaßen klingt so ein MUSS immer recht hart. Es setzt dich unter Druck. Du fühlst dich, als ob dir jemand die Pistole auf die Brust setzt und dich zwingt, das zu tun, was du angeblich tun musst. Doch stopp! Niemand kann dich zwingen. Und ja, ich weiß, das Beispiel ist auch etwas überspitzt dargestellt. Doch die Lösung ist relativ einfach.

Formuliere die „Ich muss“-Sätze in „Ich WILL“-Sätze um. Finde einen Grund (am besten mehrere), warum du etwas tun möchtest. Je mehr Gründe du findest, umso leichter wird es dir fallen, deine Einstellung zu ändern. Außerdem aktivierst du so deine intrinsische Motivation. Und es klingt insgesamt viel positiver, weil du es selbst möchtest. Formuliere also besser so:

Ich WILL mich z.B. häufiger sportlich betätigen, weil ich

  • mich besser fühle,
  • mich auspowern kann,
  • besser schlafen kann,
  • in meiner Hauptsportart mehr Kraft und Ausdauer habe,
  • mein Gewicht reduzieren will,
  •  (wieder) fit werden will,
  • meinen Kopf freibekomme,
  • mich auf der Arbeit besser konzentrieren kann,
  • mehr Energie und Power habe,
  • mehr Spaß dabei habe und mich dann noch mehr auf die Dusche und das Essen nach dem Training freue, usw.

Das sind übrigens einige Gründe von vielen, warum die meisten der Teilnehmer*innen beim Fitness-Boxen Online-Training mitmachen.

Tipp #3: Dankbarkeit schlägt Mimimi

Ein weiteres Mimimi-Gegenmittel ist das Gefühl der Dankbarkeit. Dabei ist es gar nicht notwendig, auf das „Danke“ von anderen Menschen zu warten. Sag dir einfach selbst hin und wieder „Danke“.

Vertrittst du die Auffassung, dass wir vor allem für die großen Sachen im Leben dankbar sein sollten? Das sehe ich anders. Unser Alltag wird von vielen kleinen, uns oftmals selbstverständlich erscheinenden Dingen begleitet. Und genau diese „Kleinigkeiten“ sind es, die unser Leben ausmachen, aber die wir nicht „einfach so“ bekommen.

Daran müssen wir immer wieder arbeiten. Das tun wir auch oftmals ganz unbewusst, doch eine Selbstverständlichkeit sind die vielen kleinen Freuden des Lebens keinesfalls. Wie wäre es, einmal eine „Liste der Dankbarkeit“ zu führen, statt nur auf die großen Glücksmomente des Lebens zu warten

Schreibe auf, wofür du dankbar bist in deinem Leben, z.B.: für deinen gesunden Körper, deine Beziehungen zu andere Menschen (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, Geschäftspartner), für dein Zuhause, deinen Job. Je häufiger du diese Liste schreibst, umso mehr wird dir einfallen.

Wenn du dankbar bist, kannst du auch leichter widerstehen, weil du zufriedener mit dir und deinem Leben bist. Du wirst gelassener gegenüber Krisen und Rückschlägen (das erfordert allerdings etwas Übung) und du hast eine positive(re) Ausstrahlung. Und das Wichtigste ist: Jammern und gleichzeitig dankbar sein? Das geht nicht!

Fazit

Mimimi, jammern, nörgeln ist okay, das macht jeder. Der eine mehr, der andere weniger. Es ist auch wichtig, Frust herauszulassen und nicht alles in sich hinein zu fressen. Wichtig ist dann nur, das Mimimi wieder zu unterbrechen, den Blick nach vorne zu richten und aktiv nach Lösungen zu suchen.

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Titelbild im Artikel “jammern”: ©depositphotos.com/alenka2194

Bild im Artikel “Jammern”: ©fotolia.com/Coloures-pic

Bild im Artikel “Jammern”: ©privat

Christoph Teege - Boxcoach

Hi, ich bin Christoph. Als Boxcoach ist es meine Leidenschaft, Menschen, Teams und Unternehmen durch Boxen zu stärken - und zwar nicht nur körperlich, sondern auch mental. Unser Motto ist dabei "Boxen statt Mimimi®". Vorträge | Boxevents für Unternehmen| Fitness-Boxen Online-Training | Kontakt
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