Umgang mit Kritik und anderen verbalen Angriffen

In diesem Artikel habe ich einige Beispiele aus meinen Leben zusammengetragen, in denen ich den Umgang mit Kritik lernen durfte.

Umgang mit Kritik, eigenes Beispiel: SpeedReading

Als ich das erste SpeedReading-Seminar besucht habe, war ich noch als Maschinenbau-Ingenieur angestellt. Das war an einem Wochenende im Dezember 2007 und hat 385 Euro gekostet. Für viele meine Kollegen war diese Entscheidung nicht nachvollziehbar: „Dafür gibst du so viel Geld aus? Bist du bescheuert?“, und „Wie soll das denn funktionieren?“ Stimmen nach dem Seminar hatten diesen Tenor:

„Erkläre mal, wie das funktioniert.“ Natürlich konnte ich das nicht erklären, ich war froh, dass ich die Techniken anwenden konnte. Für meine Kritiker die perfekte Bestätigung, dass das Seminar für den Ar%!@… war.

Der Rest ist Geschichte. Nach dem Seminar folgten ein Vertiefungsseminar und eine Trainer-Ausbildung – der Start in meine Selbstständigkeit. Für viele Menschen aus meinem Umfeld ist die Entscheidung bis heute nicht nachvollziehbar. Aber sie müssen das auch gar nicht verstehen.

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Umgang mit Kritik, eigenes Beispiel: Verkauf und Marketing

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich gemerkt, dass ich Defizite im „Verkaufen” habe. Ich begann, Bücher über Verkaufen, Marketing, Erfolgsstrategien, etc.  zu lesen und habe entsprechende Seminare besucht. Die waren klasse, weil die Trainer vorgemacht haben, was sie erzählen. Das hat nicht immer hundertprozentig funktioniert. Wir sind eben Menschen und keine Maschinen.

In den Seminaren hatte ich den Eindruck, dass viele Teilnehmer nur darauf gewartet haben, dass die Trainer “beim Vormachen” versagen. Das war wieder für sie gleich Bestätigung, dass diese Seminare nichts taugen. Was für ein Blödsinn!

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Umgang mit Kritik, eigenes Beispiel: Alternative Heilmethoden

Boxcoach Christoph Teege

Eins vorneweg: Ich hab keine Ausbildung als Heilpraktiker oder Ähnliches gemacht. Ich berichte hier aus meiner eigenen Erfahrung heraus, weil ich einige Dinge in diesem Bereich ausprobiert habe. Es handelt sich also ausschließlich um meine persönliche Meinung.

Alternative Heilmethoden kommen im Mainstream nicht gut weg und werden schnell kritisiert. Schnell wird die Esoterik-Schublade aufgemacht, und die Methoden werden als Spinnerei abgetan. Bei vielen Techniken war ich anfangs durchaus skeptisch – sogar sehr.

Aber wenn sich durch eine spezielle Technik innerhalb von zehn Minuten deine Angst in Luft auflöst, ist das für mich sehr überzeugend. Meine Angst war hinterher einfach weg – und sie kam auch nicht wieder. Das war für mich Beweis genug, dass die Technik bei mir sehr wohl funktioniert. Wissenschaftliche Studien waren daher für mich nicht mehr interessiert.

Tipp: Nicht gleich Neues kritisieren, sondern es ruhig selbst einmal ausprobieren und am eigenen Leib erfahren, was es damit auf sich hat.

Was ich mit diesen Beispielen sagen will

Es gibt immer Menschen, die „Neues“ schon fast aus Prinzip sofort kritisieren. Warum das so ist? Da kann ich nur mutmaßen. Vielleicht fehlt die Vorstellungskraft oder es wurden schlechte Erfahrungen gemacht und will andere davor warnen. Vielleicht ist es aber einfach eine Grundeinstellung vieler Menschen, Neues gleich an den Pranger zu stellen, anstatt sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen.

Wäre es nicht viel interessanter und wichtiger, öfter Alltägliches zu hinterfragen?

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Bild im Artikel Umgang mit Kritik: ©privat

Christoph Teege - Boxcoach

Hi, ich bin Christoph. Als Boxcoach ist es meine Leidenschaft, Menschen, Teams und Unternehmen durch Boxen zu stärken. Das Motto ist dabei "Boxen statt Mimimi®". Vorträge | Boxevents für Unternehmen| Fitness-Boxen Online-Training | Kontakt
4 Kommentare
  1. Silke Dälken
    Silke Dälken sagte:

    Hauptsache dagegen!

    Danke für die tollen Beispiele. Ja, es gibt einige Menschen, die (nicht nur bei Neuem) immer aus Prinzip eine Gegenposition einnehmen und kritisieren. In meinem Verständnis ist das eine Verhaltensstruktur, die ganz unbewusst und automatisiert abläuft. Diese Menschen nehmen in Unterhaltungen oder Diskussionen sofort die Opposition ein und werden versuchen, die Gesprächspartner vom Gegenteil zu überzeugen. Weil diese Menschen prinzipiell so handeln, ist es spannend, auf die Reaktionen zu schauen, wenn Sie etwas Neues vorstellen und dabei sagen „Wahrscheinlich wirst Du nicht zustimmen, dass…“ ;o)

    P.S.: Das „Warum“ auf Ihre Fragen habe ich noch nicht gefunden. Und es gibt eine Bio-Tomatensuppe, die 38% Tomatenanteil hat. http://www.burgls.at/de/BIOTomatensosseSuppe

    Antworten
    • Christoph Teege sagte:

      Hallo Silke,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Ich werde das nächste darauf achten, ob jemand etwas Neues mit den Worten “Wahrscheinlich wirst Du nicht zustimmen, dass…“ einleitet.

      Eine Tomatensuppe mit 38% ist ja schon mal ein Anfang 😉

      Viele Grüße
      Christoph Teege

      Antworten

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