Zwei Möglichkeiten, wie Sie durch das Boxen mit Stress souveräner umgehen können

 

Das Tagesgeschäft hat es oft in sich: Stress, Druck, Rückschläge, Hektik, ständige Unterbrechungen und Ablenkungen machen uns tagtäglich zu schaffen. Ein Termin jagt den anderen, Meetings ohne Ende und rund um die Uhr erreichbar sind wir selbstverständlich auch.

Nach Feierabend stehen noch private Termine und persönliche Verpflichtungen an. Und am Abend werden wir das Gefühl nicht los, tagsüber nicht wirklich etwas geschafft zu haben. Die eigene Produktivität wird infrage gestellt, weil wir das Gefühl haben, auf der Stelle zu treten und nicht wirklich voran zu kommen.

Beim Gedanken an den nächsten Arbeitstag und den vielen Terminen und einem Berg nicht erledigter Aufgaben fährt der Kopf Karussell, das Herz schlägt plötzlich schneller und die Atmung beschleunigt sich: Das sind alles Anzeichen von Stress.

Die gute Nachricht ist: Es gibt genügend Möglichkeiten, souverän mit Stress umzugehen.

Zwei davon haben mit Boxen zu tun und die möchte ich Ihnen gerne näher vorstellen.

Stress abbauen

Beim Boxen können Sie Stress ganz schnell abbauen. Aufwärmen, Boxhandschuhe anziehen, und dann bringen Sie am Boxsack oder an den Pratzen Ihre aufgestaute Energie zum Fließen. So verletzten Sie niemanden und Sie nehmen auch keinen Schaden. Es tut gut, sich einfach gesund auszupowern – ohne blaue Augen. Das ist die Idee des Fitness-Boxens.

Regelmäßig angewendet werden Sie feststellen, dass sich Körperhaltung und Ausstrahlung verbessern, dass Sie Gewicht reduzieren und neue körperliche Kraft gewinnen werden.

Beim Boxen in Ottbergen und beim Boxen als Betriebssport legen wir Wert auf ein abwechslungsreiches und motivierendes Training. Wir bilden keine Wettkämpfer aus, sondern wollen den Trainierenden die Möglichkeit geben, sich nach Lust und Laune auszutoben.

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Nach Wochen und Monaten des regelmäßigen Trainings werden Sie auch mentale Veränderungen spüren. Das Boxen ist wie ein Mini-Social-Media-Sabbatical. Während des Trainings werden Sie z.B. nicht von Social-Media abgelenkt und können sich voll und ganz auf das Training konzentrieren.

Das hat zur Folge, dass Sie sich außerhalb des Trainings – also in Schule, Ausbildung und Beruf – leichter und schneller konzentrieren und auf das Wesentliche fokussieren können. Außerdem fällt es Ihnen leichter, ohne schlechtes Gewissen „Nein“ zu sagen.

Stress auf ein angenehmes Level bringen

Die zweite Möglichkeit ist das Coaching. Stressabbau ist nur ein Ziel. Mindestens genauso wichtig ist es, darüber nachzudenken, wie Stress entsteht und wie der persönliche Stress-Level auf ein angenehmes Niveau gebracht und dort gehalten werden kann. Das ist eine sehr persönliche und intensive Zusammenarbeit, die meist 1:1 oder in Kleingruppen abläuft.

Das Boxen dient hier in erste Linie als Spiegel der Persönlichkeit in Extremsituationen. Es geht um wertvolle Erkenntnisse und den Abgleich von Selbst- und Fremdbild, z.B.:

Boxcoach Christoph Teege

  • Wie verhalte ich mich bei Druck, Stress und Rückschlägen?
  • Neige ich dazu, mich wegzuducken?
  • Bin ich jemand, der schnell aufgibt oder bin ich eher jemand, der die Flucht ergreift, wenn es eng wird?
  • Oder stürme ich gerne nach vorne und vernachlässige dabei meine Deckung?

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Anschließend geht es darum, diese Erkenntnisse über sich selbst in den Alltag zu übertragen und mit dem Stress und den eigenen Zielen abzugleichen.

Stress-Strategien umsetzen

Jeder hat Stress und verfolgt Ziele. Viele Ziele davon haben wir unbewusst. Manchmal gibt es keinen Plan für die Ziele, manchmal noch nicht einmal Ziele! Es gibt auch Ziele, für die wir uns schämen. Vor allem aber quält uns die Angst, es nicht zu schaffen und kläglich zu scheitern. Wir haben Angst davor, nicht gut genug zu sein oder gar als Loser dazustehen.

Angst ist nichts Schlimmes. Jeder Boxer hat Angst, wenn er in den Ring steigt. Aber er hat gelernt, mit seiner Angst umzugehen. Deshalb werden auch wir später noch einmal in den Ring gehen, um den Umgang mit unserer Angst zu lernen.

Anschließend wird der Umgang mit dem eigenen Stress, dem Ziel und seinem bestmöglichen Weg dorthin unter Berücksichtigung „harter“ und „weicher“ Faktoren und deren Beziehung zueinander neu justiert. Das Ergebnis wird später als Gewohnheit im Arbeitsalltag fest verankert. Die einzige Aufgabe nach der Rückkehr in den Berufsalltag besteht darin, sich auf die (neue) Gewohnheit zu konzentrieren.

Fazit

Sie haben einen klaren Gegner: Stress! Im Boxen dreht man sich nicht vom Gegner weg. Das Boxen bietet Ihnen die Möglichkeit, akuten Stress abzubauen. „Boxen und Beratung“ geht noch einen Schritt weiter. Wir reflektieren gemeinsam, wie Stress entsteht, wie Sie ihn in den Griff bekommen und auf einem angenehmen Niveau halten können.

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Bild im Artikel Stress abbauen: ©depositphotos.com / ©privat

Christoph Teege - Boxcoach

Christoph Teege ist Dipl.-Ing.(FH), Boxtrainer und Coach. Bekannt geworden ist er durch die Erfolge beim Quizboxen. Hält heute Vorträge, leitet Boxevents und coacht 1:1. Das Motto ist "Boxen statt Mimimi". Neu hier?
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