Was tun bei chronischer Unterboxung?

Was tun bei chronischer Unterboxung?

Wütend, gestresst, unter Druck, angespannt und gereizt zu sein, sich unwohl zu fühlen, sich schnell aufzuregen und unzufrieden zu sein, ist dauerhaft kein erstrebenswerter Zustand. Wer sich so fühlt, ist unterboxt.

Ich will das gar nicht ins Lächerliche ziehen oder mich darüber lustig machen. Ich bin auch ab und zu unterboxt, z.B. wenn Technik nicht funktioniert, Menschen unzuverlässig und / oder unpünktlich sind.

Unterboxt ja, aber nicht unboxbar

Für den Umgang mit Stress und Druck gibt es mehrere Methoden. Es gibt Menschen, die suchen Entspannung im übermäßigen Genuss von Alkohol, Zigaretten, Süßigkeiten und Fastfood. Andere versuchen, ihre Leistungsfähigkeit mit Medikamenten (Neuro-Enhancer) positiv zu beeinflussen. Mein Ansatz ist weder das Eine noch das Andere. Mein Ansatz ist Selbstmanagement und Boxen. Der Ansatz ist nicht alle gedacht, aber nicht für jeden geeignet. Denn einige Menschen sind unboxbar.

Das sind Aufkleber mit einem Durchmesser von 76mm. Wenn du auch einen Aufkleber haben möchtest, dann schick mir bitte einen selbstadressierten und frankierten Briefumschlag an: Christoph Teege, Hauptstrasse 27, 31174 Ottbergen

Boxen hilft dir dabei, auf körperliche Art und Weise Stress abzubauen und fit zu werden. Gleichzeitig wirst du mit der Zeit auch mental stärker. Bei mir lernst du die Box-Metapher kennen und auch, wie du Herausforderungen meisterst und dich mit weichen Bandagen® zum Ziel durchboxt. Das ist übrigens auch Thema des 1-Tages-Events „Selbstmanagement und Boxen“. Öffentliche Termine findest du hier.

Durch das intensive Fitness-Boxen regen wir den Hormonhaushalt an. Es wird mehr Testosteron gebildet; ein wichtiges Hormon, das für mehr Motivation, Antrieb und Selbstbewusstsein sorgt. Nach einiger Zeit entwickelst du eine mentale Härte. Du wirst nicht nur körperlich, sondern auch mental stärker und fühlst dich selbstbewusster.

Das hilft dir im Alltag, leichter Grenzen zu setzen, nein zu sagen und disziplinierter zu arbeiten. Wenn du jammerst und Ausreden suchst, dann hilft dir unser Motto: Boxen statt Mimimi. Dadurch fokussierst du dich wieder auf Lösungen und suchst Unterstützung, um deine Herausforderung zu meistern.

Im Alltag beklagen sich viele Menschen über zu wenig Zeit. Das verstehe ich. Doch für alle, die ihr Zeitmanagement verbessern wollen, ist hier die Lösung: Im ersten Schritt geht es darum, sein bisheriges Arbeitsverhalten sichtbar zu machen.

Drucke dir dazu einen Wochenkalender aus und dokumentiere von Montag bis Freitag für jede einzelne Stunde, was du gemacht hast. Am Freitagnachmittag bewertest du deine Woche. Für die darauffolgende Woche stellst du dir diese Fragen: Wo liegen langfristig die Prioritäten? Was ist dafür zu tun?

Die Antworten darauf helfen dir, deine Aufgaben noch besser zu priorisieren. Aufgaben von höchster Priorität erledigst du gleich morgens, also zu Beginn des Arbeitstags. Ziehe dir hierfür die mentalen Boxhandschuhe an und wehre dich gegen innere und äußere Ablenkungen.

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Dieses Prozedere wiederholst du drei bis vier Wochen hintereinander. Mit zunehmender Dauer wirst du feststellen, dass sich dein (Zeit-) Gefühl verändert. Dein Eindruck, keine Zeit mehr zu haben, wird dem angenehmen Gefühl weichen, produktiv und wertvoll zu sein. Hört sich gut an, oder?

Bei chronischer Unterboxung hilft nur eins: Gehe mutig neue Wege!

Ich warne dich vor:

Was jetzt kommt, ist hart, bitter und provokant.

Es könnte sein, dass ich dich empfindlich treffe.

Also bitte nicht böse sein.

Ich habe dich gewarnt.

Der größte (berufliche) Stress entsteht dadurch, dass wir einen Job machen, der nicht unseren Fähigkeiten, Talenten und Vorlieben entspricht.

Wir haben vielleicht eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen, weil unsere Eltern in diesem Job arbeiten und erfolgreich sind.

Oder weil die Ausbildung / das Studium zu dieser Zeit besonders angesagt war.

Vielleicht wussten wir auch (noch) nicht, was wir können und was wir wollen.

Oder das attraktive Gehalt hat den Ausschlag geben, sich gerade für diesen bestimmten Job zu entscheiden.

Es ist aber auch denkbar, dass alle genannten Gründe in die damalige Entscheidung hineingespielt haben.

Eins vorweg: DEN Traumjob gibt es nicht.

Setze dich mit diesem Wunschdenken nicht unter Druck. Jeder Job hat Vor- und Nachteile. Es ist auch nicht nötig, gleich seinen Job zu kündigen, weil er sich gerade „blöd“ anfühlt. Manchmal genügt ein klärendes Gespräch, eine Fortbildung oder der Wechsel in eine andere Abteilung, um dieses negative Gefühl aus der Welt zu schaffen.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: Wenn der Job dich körperlich, seelisch und geistig dauerhaft krank macht, musst du möglichst schnell handeln, sonst droht der gesundheitliche K.o.

Ansonsten ist es durchaus hilfreich, die eigene Einstellung gegenüber sich selbst und seinen Mitmenschen zu überdenken, gegebenenfalls zu ändern und (erst einmal) wertvolle Erfahrungen im Job zu sammeln. Dann kann man immer noch in Ruhe überlegen, ob Kurskorrekturen notwendig sind. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich hierfür Zeit zu nehmen.

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Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Umsetzung.

Hau rein👊
Christoph Teege
Selbstmanagement-Trainer und Boxcoach


Neu hier? Herzlich willkommen.

  1. Nicht alles ist ein Kampf, aber vieles eine Herausforderung. Ein Boxer will gewinnen, wenn er in den Ring steigt. Und wenn ich mit Kunden an deren Herausforderung arbeite, dann wollen wir die Herausforderung meistern (=gewinnen). Und der “Gegner” sind nicht andere Menschen. Der größte “Gegner” sitzt zwischen unseren Ohren.
  2. Boxen wirkt auf drei Ebenen. Erstens auf der körperlichen Ebene. Dort hilft Boxen dabei, Stress abzubauen und fit zu werden. Zweitens auf der mentalen Ebene. Mut, Selbstvertrauen und eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit sind eine positive Folge des Trainings. Drittens auf der Meta-Ebene. Hier geht es mit der Box-Metapher darum, Herausforderungen zu meistern, mit Rückschlägen souverän umzugehen und zu lernen, sich mit weichen Bandagen® zum Ziel durchzuboxen.
  3. Bei den Vorträgen und Events bleiben die Teilnehmer unversehrt. Es gibt keine blaue Augen, keine blutige Nasen und niemand wird K.o. geschlagen. Stattdessen gibt es neue Erfahrungen, die sich direkt auf den privaten und beruflichen Erfolg positiv auswirken.

Du hast eine Frage oder möchtest weitere Informationen?

Dann nehme gerne Kontakt mit mir auf. Gern stehe ich auch für Vorträge, Events und Coaching zum Thema Selbstmanagement und Boxen zur Verfügung. Ich freue mich von dir zu hören: mail@christoph-teege.de.

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Bilder im Artikel Unterboxung: ©privat

Christoph Teege - Boxcoach

Im Blog schreibe ich darüber, wie Menschen, Teams und Unternehmen im Alltag vom Boxen profitieren können. Vorträge | Boxevents | Boxtraining.
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