Ein Teamziel – eine Herausforderung – ein „Hauptwettkampf“

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Das Teamziel gemeinsam erreichen.

In diesem Artikel beschäftige ich mich mit dem Teamziel. Über Ziele zu reden ist einfach. Diese Ziele auch erfolgreich umzusetzen, ist schon schwieriger. Als Team festgesetzte Ziele umzusetzen, erhöht den Schwierigkeitsgrad noch einmal, weil es im Team auch darum geht, individuelle Interessen mit den Interessen des Teams (und des Unternehmens) in Einklang zu bringen. Je größer das Team, umso schwieriger wird es.

In meinen BSM-Events geht es unter anderem auch um Ziele, Motivation und Teamgeist. Diese Begriffe bringe ich in den Zusammenhang einer Box-Metapher (Analogien und Bilder aus dem Boxen). Meine These lautet: „Ein Ziel zu erreichen, ist wie ein Boxkampf zu gewinnen“. Die These habe ich auf meinem Blog bereits hier ausführlich beschrieben. Bevor es zu Missverständnissen kommt: In meiner These ist die zentrale Herausforderung der „Gegner“, dem wir uns persönlich oder als Team stellen müssen, wenn ein Ziel umgesetzt werden soll.

Das Teamziel bzw. den „Hauptwettkampf“ identifizieren

Wer wirklich will, findet Wege.

Bevor es losgehen kann, muss der Hauptwettkampf identifiziert werden. Beim Boxen ist er der wichtigste Kampf des Jahres, der nichts mit Test-Kämpfen oder freundschaftlichem Sparring (vergleichbar mit Freundschaftsspielen beim Fußball) zu tun hat. In diesem Kampf geht es um Sieg oder Niederlage, gewinnen oder verlieren, Ziel erreichen oder scheitern. Und weder beim Boxen noch im normalen Berufsleben gibt es eine Erfolgsgarantie. Daher ist es zielführender, sich auf wenige Hauptwettkämpfe im Jahr zu fokussieren und sich darauf intensiv vorzubereiten.

Was bedeutet das für Teams und ihr Teamziel? Auch für Teams ist es wichtig, sich nur auf wenige Ziele pro Jahr zu konzentrieren sowie Energie, Aufmerksamkeit und Ressourcen zu investieren. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, auf dem Weg zur Ziellinie sichtbare Fortschritte zu machen. Die Wirkung, insbesondere kleinere Erfolge zu feiern, wird oftmals unterschätzt, weil immer nur das große Ganze zählt. Doch das große Ganze ist erst am Ende des Weges erreicht. Und der kann mitunter sehr lang werden. Umso wichtiger ist es, durch kleine Erfolge immer wieder neue Motivationsschübe zu bekommen. Sie geben Sicherheit und sind eine Bestätigung dafür, auf dem richtigen Weg zu sein. Und sie helfen, auch für die nächsten Schritte fokussiert zu bleiben. Anders sieht es aus, wenn 10 oder 20 Ziele gleichzeitig im Fokus stehen. Da kann es schnell passieren, sich zu verzetteln und infolgedessen nur minimale oder auch gar keine Fortschritte zu erzielen. Das ist frustrierend und demotivierend und führt nicht selten zur Aufgabe.

Um dieses Risiko möglichst gering zu halten, ist es wichtig, sich zunächst bewusst zu machen, welche Ziele das Team verfolgen möchte. Wahrscheinlich kommen Ziele an die Oberfläche, die folgenden Themen zugeordnet werden können:

Aus diesen verschiedenen möglichen Zielen muss im nächsten Schritt das wichtigste Teamziel, der sog. Hauptwettkampf identifiziert werden. Dabei hilft folgende Frage: Welches Teamziel hat den höchstmöglichen positiven Einfluss auf das Team (und das Unternehmen) und warum?

Ja okay, streng genommen sind es zwei Fragen, die aber entscheidend dafür sind, dass sich das Team später mit einem klaren Auftrag auf das definierte Ziel fokussieren kann. Hat jedes Teammitglied das gleiche „Zielfoto“ im Kopf und brennt idealerweise aus vollem Herzen dafür, das Ziel gemeinsam mit dem Team zu erreichen, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, in die Umsetzung zu gehen.

Boxt euch durch: Das harte Teamziel weich managen

Bildlich gesprochen verlässt das Team die Ringecke und stellt sich dem Gegner bzw. der Herausforderung. Klappt alles wie geplant? Wahrscheinlich nicht! Wird es Rückschläge geben? Mit Sicherheit! Selbstverständlich setzt es keine Geraden und Haken. Die Widersacher haben andere Namen: Motivationsproblem, Planabweichung und Kritik. Über Rückschläge habe ich schon häufiger geschrieben. Deshalb hier an dieser Stelle nur eine kurze Zusammenfassung. Weitere Details kannst du in diesen Blogartikeln nachlesen:

Rückschläge gehören dazu. Wichtig ist, dass das Team nicht gleich die Flinte ins Korn wirft, wenn es schwierig wird, sondern weiterhin an einem Strang zieht. Regelmäßige Ringpausen helfen, durchzuatmen, neue Energie zu tanken und bisher Erreichtes zu reflektieren. Diese Vorgehensweise eröffnet dem Team auch die Chance, die Strategie im Bedarfsfall rechtzeitig anpassen zu können.

In diesem Zusammenhang möchte ich dir den Blogartikel „Aufgeben oder durchboxen?“ empfehlen. Selbstverständlich könnte ich noch über viele weitere Details schreiben oder darüber sprechen. Deshalb freue ich mich auf deine Kontaktaufnahme, wenn du hierzu weitere Fragen hast.

Den Blogartikel möchte ich mit einem Zitat (angeblich von Bertolt Brecht) beenden:

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Bertolt Brecht (Quelle)

Fazit

Als Team lohnt sich die Arbeit am gemeinsamen Teamziel. Dabei sollte allerdings beachtet werden, sich als Team vorrangig auf einige wenige, aber bedeutsame Ziele zu konzentrieren.

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Foto im Artikel “Teamziel”: ©privat

Christoph Teege - Boxcoach

Christoph Teege - Boxcoach

Dipl.-Ing.(FH), Redner und Boxcoach. Stärkt Menschen, Teams und Unternehmen durch Boxen. Das Motto ist Boxen statt Mimimi®. Bekannt geworden durch die Erfolge als Quizbox-Weltmeister. Vorträge | Boxen statt Mimimi® - Events | Kontakt
Christoph Teege - Boxcoach
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